Prohormon Vitamin D – heimlicher Hüter der Vitalität….

Vor allem, wenn die Sonne Winterpause macht.

In den Herbst- und Wintermonaten geht die Vitamin D-Produktion in unserem Organismus drastisch zurück, was auf die mangelnde Sonneneinstrahlung während der dunklen Jahreszeit zurückzuführen ist. Während Vitamine als essentielle organische Verbindungen definiert werden, die über die Nahrung zugeführt werden müssen und vom Körper nicht in ausreichender Menge gebildet werden können, erfolgt die Vitamin D-Synthese in Verbindung mit Sonnenlicht einerseits über die Netzhaut unserer Augen, andererseits über unser größtes „Außen-Organ“, die Haut.

Dabei wird über aus dem Sterin 7-Dehydrocholesterol das Vitamin D3 (Chloecalciferol) hergestellt, über das Blut in die Leber transportiert und dort in das eigentliche Vitamin D umgewandelt, um dann in den Nieren aktiviert werden zu können.

Vitamin D ist daher kein Vitamin im eigentlichen Sinne, vielmehr hat es den Charakter eines Hormons, das grundlegende Körperfunktionen in Gang und – vorausgesetzt einer angepassten Dosierung – gesund erhält.

Bei einem hierzulande ohnehin reduzierten „Winter-Spiegel“ der Bevölkerung können die Auswirkungen massiv sein und noch dazu gleich massenhaft auftreten: vermutlich stehen die ausgerechnet dann gehäuft auftretenden Grippe-Epidemien oder andere Immundefizite auch mit der niedrigen Sonnenbahn und einem damit gekoppelten kollektiven Vitamin D-Mangel in Verbindung.

Mittlerweile erhärtet sich übrigens die These, dass ein ausgewogener Vitamin D-Spiegel dazu beitragen kann, die Lebenserwartung zu erhöhen.

Warum ist Vitamin D so wichtig für den Körper?

Eine angepasste Vitamin-D-Versorgung hat vielfältige positive und sogar lebensnotwendige Effekte: sie schützt unseren Knochenapparat vor degenerativen Skelett-Erkrankungen, wie beispielsweise Rachitis oder Ostheoporose und sorgt für ein funktionierendes Immunsystem. Mittlerweile wird dem Vitamin D sogar eine Schutzfunktion gegen unterschiedliche, selbst gravierende Krankheiten zugeschrieben, wie beispielsweise Krebs, Tuberkulose, Parkinson, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Depressionen.

Mit der kontinuierlichen Sonneneinstrahlung ist es in unseren Breiten allerdings so eine Sache. Ein beruhigender Umstand ist daher, dass Vitamin D als fettlösliches Vitamin im Körperfett gespeichert wird. Wir können also im Sommer „auftanken“ und für eine Weile von unseren Vitamin-D-Vorräten zehren. Wer nun aber das Heil einer genügenden Vitamin D-Versorgung im Übergewicht zu erkennen glaubt, liegt gründlich falsch.
Zwar lagert sich Vitamin D im Körperfett ein, doch ein Zuviel an Körperfett wiederum verringert die Abgabe von Vitamin D an das Blut. So leiden gerade übergewichtige Menschen nicht selten an einem Vitamin D-Mangel. Ein sich selbst verstärkender Kreislauf ist damit längst angelaufen. Wertvolle medizinische Erkenntnisse können jedoch dabei helfen, den Organismus wieder in Schwung zu bringen.

Wie können wir einem Vitamin D-Defizit und dessen Folgen begegnen?

A.) Den Status Quo feststellen!

Die individuelle Ausgangslage lässt sich über einen gezielten Vitamin-D-Check beim Arzt feststellen. Rein aus Gründen der Prophylaxe oder wenn bereits körperliche oder psychische Beschwerden einen Vitamin D-Mangel vermuten lassen, kann zunächst aber auch eine Analyse über ein zertifiziertes Labor wesentliche Orientierung schaffen. Das ganzheitlich ausgerichtete Diagnostikunternehmen cerascreen® hat neben Allergie-, Nährstoff- und Unverträglichkeitstests auch Selbsttests zum Hormonhaushalt, darunter speziell zur Analyse des Vitamin D-Spiegels, in seiner Angebotspalette, inklusive der Option, sich fachkundig zum jeweiligen Thema beraten zu lassen.

B.) Überprüfen Sie Ihre Ernährung!

Über Nahrungsmittel, die hohe Konzentrationen an Vitamin D enthalten, lässt sich auf natürliche Weise eine gesunde Zufuhr schaffen. Hierzu gehören beispielsweise Milchprodukte, fettiger Fisch, Pilze z.B. Champignons, Lachs, Makrele, Hering, Avodcados oder auch Emmentaler Käse.

C.) Nicht ohne den Kombi-Partner Vitamin K2!

Nehmen Sie Vitamin D als Nahrungsergänzungsmittel ein, das die Produktion von Vitamin K2-abhängigen Proteinen anregt, sollte nach modernen Erkenntnissen zusätzlich eine Supplementierung mit eben jenem Vitamin K2 erfolgen. Vitamin K2 nämlich sorgt dafür, dass Calcium auch an den Stellen eingebaut wird, wo es tatsächlich benötigt wird, also im Knochenapparat und in den Zähnen. So lässt sich einer unerwünschten Verkalkung der Arterien und des weichen Gewebes entgegenwirken.

D.) Achten Sie auf ausreichende Bewegung!

Sport und ein gesundes, zielgerichtetes regelmäßiges Training fördert die Vitamin D-Synthese und verhindert Übergewicht mit seinen vielfältigen belastenden Auswirkungen auf den Organismus. Sportwissenschaftler haben herausgefunden, dass Muskelzellen eigene Vitamin D-Rezeptoren besitzen. Hier kann das Hormon direkt andocken und ohne Umwege zur körperlichen Vitalität, Beweglichkeit, Knochenstärke und Förderung des Herz-Kreislauf-Systems beitragen.

Ein fachkundig durchgeführtes Muskelaufbautraining kann vor diesem Hintergrund ein wichtiger Schlüssel sein, gar nicht erst in die Winterfalle Husten-Schnupfen-Heiserkeit zu geraten, sondern die schönen Seiten der winterlichen Jahreszeit ohne Einschränkungen entdecken und aktiv genießen zu können. Hierzu können Sie mich gerne kontaktieren.